Studie: Lockdown ohne Sinn

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Auf frontiersin.org erschien am 19.11.2020 eine gewichtige Studie, auf welche ich durch einen lesenswerten Beitrag von Prof. Harald Walach aufmerksam wurde. Die Studie untersucht die weltweit unterschiedliche Mortalität und kommt zu dem Schluss, dass Lockdown Massnahmen keine Rolle spielen zur Reduzierung der Covid Toten. Hier die Übersetzung der Ergebnisse:

Ergebnisse: Höhere Covid-Todesraten werden im Breitengrad [25/65 °] und im Längenbereich [−35 / −125 °] beobachtet. Die nationalen Kriterien, die am häufigsten mit der Sterblichkeitsrate in Verbindung gebracht werden, sind die Lebenserwartung und ihre Verlangsamung, der Kontext der öffentlichen Gesundheit (Belastung durch metabolische und nicht übertragbare Krankheiten (NCD) im Vergleich zur Prävalenz von Infektionskrankheiten), die Wirtschaft (Wachstumsprodukt, finanzielle Unterstützung) und die Umwelt (Temperatur) ultravioletter Index). Die Strenge der Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandämie, einschließlich der Sperrung, schien nicht mit der Sterblichkeitsrate verbunden zu sein.

Schlussfolgerung: Länder, in denen bereits eine Stagnation oder Regression der Lebenserwartung mit hohen Einkommens- und NCD-Raten zu verzeichnen war, mussten den höchsten Preis zahlen. Diese Belastung wurde durch strengere öffentliche Entscheidungen nicht gemildert. Inhärente Faktoren haben die Covid-19-Mortalität vorbestimmt: Das Verständnis dieser Faktoren kann die Präventionsstrategien verbessern, indem die Widerstandsfähigkeit der Bevölkerung durch bessere körperliche Fitness und Immunität erhöht wird.

Walach schreibt in seinem Artikel:

Ich war gestern im Petitionsausschuss des Bundestages, um Herrn Tolzin zu unterstützen, der eine Petition eingebracht hat, der Bundestag möge ein paritätisch besetztes neutrales Beratergremium zur Corona-Pandemie installieren. Die Bundesregierung war vertreten durch den per Video zugeschalteten Staatssekretär Dr. Gebhardt. Der hat gesagt, die Regierung lasse sich sehr wohl durch Fachleute mit unterschiedlichen Meinungen beraten. Das kann ich nicht erkennen. Herr Prof. Hockertz und ich haben Herrn Dr. Gebhardt und allen anderen Staatssekretären im Gesundheits- und Innenministerium am 9.5. einen Brief geschickt, in dem wir auf die Divergenz der Daten und Wahrnehmungen hingewiesen haben. Wir haben geschrieben, dass die Pandemie wesentlich weniger gefährlich sei als erwartet, dass die Infektiosität und die Mortalität geringer ausfällt als erwartet und dass die Politik durch Modelle informiert sei, die mittlerweile nachgewiesenermaßen von falschen Annahmen ausgehen. Wir haben nicht einmal eine Antwort erhalten, und es war auch nicht erkennbar, dass unsere Informationen und Einwände auch nur ansatzweise berücksichtigt worden sind.

Weiterhin stellt er fest, dass es keine Relation zwischen Fallzahlen und Todesfällen gebe – eine Tatsache, über die viele namhafte Mediziner seit Monaten berichten.


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